vorläufiges Plakat und Stills aus dem Film:

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Synopsis:

Kurzsynopsis (800 Zeichen mit Leerzeichen)

Ein 15 jähriges Mädchen in einem roten Sari sitzt auf einem schäbigen Bett; zögernd unterbricht sie das Interview: „Gibt es keinen anderen Weg für uns Frauen als den des Leides? Gibt es überhaupt einen Weg?“ Bewegt von dieser Szene in Glawoggers Whore's Glory macht sich der Filmstudent Michael Kranz auf die Suche nach dem Mädchen. Eine Reise, die ihn und den Zuschauer immer tiefer in die Welt der bangladeschischen Zwangsprostitution führt. Wir begegnen Hafeza, deren Widerstand sie ins Krankenhaus bringt, Redoy, der unter dem Bett schläft, in dem seine Schwester Freier bedienen muss -und Menschen, die trotz allem die Hoffnung auf eine gerechtere Welt nicht aufgegeben haben. Ein persönlicher, durchaus auch provokanter Film über den Wunsch und die (Un)Möglichkeit, einen Unterschied zu machen.

 

 

Lange Synopsis (1645 Zeichen mit Leerzeichen)

Ein 15 jähriges Mädchen in einem roten Sari sitzt auf einem schäbigen Bett. Sie hält inne, sucht nach Worten, zögernd unterbricht sie das Interview:
„Gibt es keinen anderen Weg für uns Frauen als den des Leides? 
Gibt es überhaupt einen Weg? Wer kann mir diese Fragen beantworten?“
Diese Szene aus Glawoggers Film Whore's Glory wirkt lange in dem Dokumentarfilmstudenten Michael Kranz nach. 
Wie umgehen mit all den Bildern und Geschichten, die täglich auf uns einströmen? - Abschalten? Abstumpfen? Handeln? Aber wie? 
Nachdem die theoretische Auseinandersetzung diese Fragen für ihn nicht beantwortet, entschließt sich Kranz, seinem ersten Impuls nachzugehen - und sei es auch naiv:

Mit dem Filmausschnitt als einzige Spur fliegt er nach Bangladesch und macht sich auf die Suche nach dem Mädchen, das die Fragen stellte. Der Zuschauer begleitet ihn Schritt für Schritt auf dieser Reise, die immer tiefer in die Welt der bangladeschischen Zwangsprostitution führt. Eine Welt, in der Frauen und Mädchen ganz selbstverständlich als Eigentum betrachtet und misshandelt werden. In der Täter nicht viel zu befürchten haben, weil jedes Problem mit Geld zu lösen ist. In der selbst die befreiten Mädchen wieder weggesperrt werden, weil niemand weiß, wohin mit ihnen. 
Wir begegnen Hafeza, deren Widerstand sie für Monate ins Krankenhaus bringt, Redoy, der das Rezept für ein glückliches Leben kennt - und Menschen, die trotz allem unermüdlich daran arbeiten, die Hoffnung auf eine bessere Welt Wirklichkeit werden zu lassen. 
Ein ungewöhnlich persönlicher, durchaus provokanter Film über den Wunsch und die (Un)Möglichkeit, einen Unterschied zu machen.

Regie-Portrait

(downloadable)

Michael Kranz wurde 1983 in Ravensburg geboren und ist im oberschwäbischen Bad Schussenried aufgewachsen.

Nach dem Abitur ging er für den Zivildienst im St. Christopherus Hospiz nach Stuttgart.

Von 2004 bis 2008 studierte er an der Otto-Falckenberg-Schule Schauspiel.

Danach studierte Kranz Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Sein Kurzfilm myBorder’s joyFence, der für mehr Miteinander und offenen Austausch in der Gesellschaft wirbt, gewann zahlreiche Preise, u.a. den First Steps Award, den Spotlight Award in Gold und Silber, den Clio Award in Gold und mehrere Awards beim Art Directors Club New York.

Parallel zu seinem Regiestudium war Kranz weiterhin als Schauspieler tätig.

So war er unter anderem an den Münchner Kammerspielen zu sehen, bevor er sich mehr und mehr Film und Fernsehen zuwandte und für Regisseure wie Michael Haneke, Joseph Vilsmaier, Steven Spielberg und Quentin Tarantino vor der Kamera stand.

Michael Kranz ist Mitglied der deutschen Filmakademie.

 

WAS TUN ist Kranz Abschlussfilm der Hochschule für Fernsehen und Film. Während der Dreharbeiten kam Kranz mit dem Leid der Frauen und Kinder im Bordellmilieu in Kontakt und postete einen Spendenaufruf auf Facebook. Dieser stieß auf große Resonanz und wurde viel geteilt, so dass mit den Spenden ein Kinderheim für die Kinder aus den Bordellen gegründet wurde und Einzelhilfen für Frauen in Not organisiert werden konnten.  Der inzwischen daraus hervorgegangene gemeinnützige Bondhu Förderverein Deutschland e.V. engagiert sich gegen Zwangsprostitution und setzt sich für die Frauen und Kinder in den Bordellen ein.

 

WAS TUN feierte seine Weltpremiere am Dok.fest München. Er lief auf dem Human Rights Film Festival und war für den Deutschen Menschrechtsfilmpreis nominiert.

Auf den Biberacher Filmfestspielen wurde er 2020 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Aufgrund der weltweiten Covid 19 Pandemie wurde mit weiteren Festivaleinreichungen noch gewartet, so dass die internationale Festival-Premiere noch aussteht.  

Hauptcredits:

Regie und Buch: Michael Kranz
Produktion: Sparkling Pictures
Produzenten: Felix von Poser, Michael Kranz
Co-Produktion: Hochschule für Fernsehen und Film
Filmverleih: FILMPERLEN
Fernsehsender: Bayerischer Rundfunk (Redaktion: Claudia Gladziewsky)
Editorinnen: Stine Sonne Munch, Miriam Märk Maria Wördemann
Regieassistenz: Verena Wagner
Bildgestaltung: Dirk Richard Heidinger, Michael Kranz
Sounddesign und Mischung: Andrew Mottl
Titeldesign: Thomas Müller
Übersetzer vor Ort: Shantanu Adhikary, M.D. Lenin
Protagonist.innen: 
Nupur
Redhoy
Chanchala Mondall
Shyamal Adhikary
Monika
Padma
die Bondhu-Kids