Eine der meistgestelltesten Fragen nach dem Film ist: 

Wie geht es den Menschen, die im Film gezeigt werden, heute? 

Dadurch, dass der Regisseur Michael Kranz seit den Dreharbeiten jedes Jahr für einen Monat in Bangladesch war, um das Hilfsprojekt fortzuführen, gibt es zu vielen Protagonist.innen noch guten Kontakt: 

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Nupur: 

"Zu Nupur habe ich regelmäßigen Kontakt. Sie arbeitet im Augenblick weiterhin Hauptsächlich im Bordell. Nebenher arbeitet Sie als Kosmetikerin. Inzwischen hat sie keine Schulden mehr im Bordell, die sie dort halten, aber der Absprung ist dennoch schwierig Es gibt die Berliner Initiative "55 for Nupur", die Geld dafür sammelt, Nupur ein Leben außerhalb des Bordells zu ermöglichen."

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Redoy: 

"Zu Redoy habe ich leider nach wir noch nicht wiedergesehen. Nachdem ich zweimal gehört habe, dass er und seine Schwester in verschiedenen Bordellen gesehen wurden, nehme ich an, dass seine Schwester nun als "freie" Prostituierte arbeitet. Ich werde weiterhin versuchen ihn zu finden. Redoy müsste inzwischen 19 Jahre alt sein." 

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Hafeza:  

"Zu Hefeza habe ich circa einmal im Jahr Kontakt. Sie wohnt in einer abgeschiedenen Provinz bei ihrer Familie. Und ist glücklich dort. Wir haben ihr, auf ihren Wunsch hin, eine Zuchtkuh gekauft, damit sie zum Unterhalt ihrer Familie beitragen kann. Die Beziehung zu der Dorfgemeinschaft hat sich verbessert." 

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Monika: 

"Monika wurde inzwischen wieder von ihrer Familie aufgenommen. Seitdem haben wir keinen Kontakt mehr zu ihr. 

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Die Mädchen und jungen Frauen im Regierungsheim: 

"Nachdem wir ein erfolgreiches Ausbildungsprogramm im Regierungsheim etablieren konnten und so "einen Fuß in der Tür" haben, engagieren wir uns nun offener dafür, die Situation dort weiter zu verbessern. Dazu gehört eine Betreuung der Frauen durch eine Sozialarbeiterin, die allerdings gerade wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt werden musste. Außerdem konnten wir erreichen, dass 3 Frauen, die nicht mehr minderjährig sind, aus dem Heim freikamen. Sie wohnen nun im Bondhu-Heim und bekommen dort eine Ausbildung. Unser Ziel ist es noch mehr junge Frauen aus dem Heim zu befreien und ihnen einen Weg zurück in die Gesellschaft zu ebnen."

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Die Kinder im Bondhu-Heim:

Im Augenblick leben 21 Buben im Bondhu-Heim, während für die Töchter von Prostituierten das Mädchenheim von Chanchala und Shyamal zur Verfügung steht. 

Alle Kinder gehen in reguläre Schulen und viele von ihnen gehören zu den Klassenbesten. Zur Zeit findet für die beiden Heime Homeschooling statt, weil die Schulen in Faridpur, aufgrund der Corona-Pandemie, bis vorraussichtlich Dezember geschlossen bleiben. 

Chanchala und Shyamal: 

"Leben mit ihren beiden Söhnen auf dem Gelände ihres Mädchenheimes auf dem sich mittlerweile auch das Bondhu-Heim befindet. Das Bondhu-Heim wird von Chanchala und Shyamal betreut und geleitet.

Ihre NGO Shapla Mohila Sangstha setzt sich weiterhin erfolgreich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Zwangsprostituierten, Prostituierten und deren Kinder ein.